MARILLENBLÜTE IN DER WACHAU,...

...SO FRÜH WIE NOCH NIE?
12. März 2008 durch die wechselhafte Witterung lassen sich dieses Jahr sehr schwer Prognosen für die Marillenblüte geben.
Die Blüteknospen befinden sich in Startposition! Je nach Temperatur können vereinzelt um den 22.-30. März die ersten Marillenbäume zu blühen beginnen meist sind die frühen Lagen im Kremser Raum.
Sollte das Quecksilber in den nächsten Tagen auf Temperaturen von 15°C und mehr steigen, wird die Vollblüte beginnen. In der oberen Wachau werden sich die Blüten voraussichtlich eine Woche später öffnen. Die Vollblüte wird dann, je nach Witterung, einige Tage bis zu mehr als einer Woche andauern.
Bei einem durchschnittlich guten Blütenansatz wird daher auf den über 100.000 Marillenbäumen in der Wachau ein fein duftendes „ Blütenmeer“ zu besichtigen sein.
Normalerweise blühen die Original Wachauer Marillenbäume in etwa um den 5. bis 10 April. Damit ist heuer die Blüte um etwa 1-2 Wochen zu früh. Zu einem Problem wird die frühe Blüte nur dann, wenn, wie im März noch eher wahrscheinlich, Kaltlufteinbrühe die Temperaturen unter 0°C fallen lassen. Bei Temperaturen unter 0°C erfrieren die Blüten bzw. jungen Früchte relativ schnell.
Die 220 Original Wachauer Marillenbauern hoffen auf ein warmes, trockenes Blühwetter.
Dann werden die rund 100.000 Marillenbäume auch heuer wieder den gesamten Landstrich in ein unvergleichliches Blütenmeer tauchen.
Eigenes Gütesiegel für die Wachauer Marille.
Seit 4Jahren wird die Original Wachauer Marille durch ein eigenes Markenzeichen (der für die Wachau typische Pflückkorb – das Marillenzistel ) gekennzeichnet.
Typischer Geschmack durch Klima und Sorten
Die Wachau ist ein besonders bevorzugter Standort für die Marillenproduktion. Das örtliche Klima für die Ausbildung der Geschmacks-, Aroma- und Inhaltsstoffe ideal. Erklärbar ist dies vorzugsweise durch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, besonders zur Reife hin. Das Zusammentreffen des pannonischen Klimas, dem Wettereinfluss aus dem Waldviertel und die Nähe der Donau lässt den unverwechselbaren Geschmack entstehen.
Als Wachauer Marillen dürfen nur die alten Sorten, welche in den letzten 100 Jahren von den Wachauer Marillenbauern selektioniert und ausgepflanzt wurden, bezeichnet werden.
Nur diese alten Sorten zeichnen sich durch das einzigartige Aroma- und Geschmacksbild aus. Dafür ist die Wachauer Marille so bekannt.
Besonders wertvolle Inhaltsstoffe
Neben dem unvergleichlichen Geschmack bietet die Marille zudem auch noch eine Vielzahl an wichtigen Inhaltsstoffen mit hohem gesundheitlichem Wert für den menschlichen Körper. Die Marille ist jene Obstsorte mit dem meisten Anteil an Provitamin A (Carotin). Sie enthält darüber hinaus auch hohe Werte an Vitamin B1, B2, C und Mineralstoffe.
Weitere Informationen zur Wachauer Marille erhalten Sie unter
www.wachauermarille.at
Im Verein „Wachauer Marille“ sind 220 Wachauer Marillenbauern organisiert.
Auf der Homepage des Vereines sind alle Mitglieder der Produzentengemeinschaft „Wachauer Marille“ aufgelistet. Vielleicht können Sie bei „Ihrem“ Marillenbauern den Marillenbrand aus der Vorjahresernte bei einem Besuch zur Marillenblüte verkosten….


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