Name der Marille

Der bisher älteste Nachweis für die Verwendung des Ausdrucks "Marille" im Donaugebiet findet sich in einer Briefsammlung des Starhembergischen Archives in Eferding bei Linz.

In einem Brief vom 23.7.1509 taucht der Name „Maryln“ auf. Meister Ortulf vom Baierland (zwischen 1390 – 1439) nennt in seinem Arzneibuch die Frucht „Amarellen“.
Für das Gebiet von Arnsdorf (Wachau) finden wir die älteste namentliche Nennung dieser Frucht im Archiv des Hochstiftes St. Peter in Salzburg. Am 15.4.1679 berichtet der „Löß-Commissary“ (Lesmeister) des Stiftes über die Bäume, die damals in Oberarnsdorf in den Weingärten des Petersstiftes standen und führt dabei an: „Nuß, Pfersich, Mariln, Mandeln“.